Entgasung

Verfahrensbeschreibung:

  1. Thermische Entgasung
  2. Das Wasser nimmt durch den Kontakt mit der Luft auch Bestandteile aus der Luft auf, die dann im Wasser gelöst sind. Besonders die Bestandteile Sauerstoff und Kohlendioxid führen aber beim Betreiben von Kesselanlagen zu Störungen und müssen deshalb entfernt werden.

    Zur Austreibung der gelösten Gase wird das Wasser mit Hilfe von Dampf bis zur Siedetemperatur erwärmt und dabei werden die gelösten Gase ausgetrieben.

    Gleichzeitig wird durch das Schaffen einer möglichst großen Oberfläche mit einer relativ kleinen Überschußmenge an Dampf auch noch die Diffusion des Gases aus dem Wasser in das Entgasungsmedium unterstützt. Die so ausge- triebenen Gase werden zusammen mit dem überschüssigen Dampf über Drosseleinrichtungen ins Freie abgeleitet.

    Werden optimale Betriebsbedinungen eingehalten, so ist eine Entgasung bis zu einem Restgehalt von < 0,2 mg/kg Sauerstoff möglich. Der Restgehalt von Kohlendioxid liegt dabei bei weniger als 1 mg/kg.

    Die richtige Auslegung einer thermischen Entgasung kann nur durch die exakte Klärung der Betriebsbedingungen erfolgen.

    Unsere Anlage zur thermischen Entgasung werden individuell nach Ihren Anforderungen geplant. Die exakte Bedarfs- und Wasseranalyse bildet hierbei die Grundlage für die optimale Anlagen-Planung.

  3. Chemische Entgasung

Für den Betrieb von Heizungs- und Kesselanlagen dürfen aus korrosionschemischen Gründen bestimmte Sauerstoffkonzentrationen im Heizungs- und Kesselspeisewasser nicht überschritten werden.

Die jeweiligen Grenzwerte sind in den einschlägigen VDI- und VD-TÜV-Richtlinien vorgegeben.

Die Abbindung des Sauerstoffes- bzw. Restsauerstoffes bei vorgeschalteter thermischer Entgasung – erfolgt durch Überschußimpfung von Sauerstoffbindemittel.

Abgestimmt auf die jeweiligen Betriebsbedinungen stehen unsere gesundheitlich unbedenklichen Kasaex-Produkte zur Auswahl.

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