Umkehrosmose Anlagen

Das Engineering und der Bau von Umkehr- osmoseanlagen gehören zu unserem Standardgeschäft wobei Individualität bei uns Standard ist. Die Anwendungsthematik ist sehr vielfältig und umfaßt von der Standardanlage für Brauchwasseraufbereitung, die hinterein- andergeschaltete 2 und 3 cbm/Std. Umkehr- osmoseanlage.

Best-Nr.: 20190

 
 
Ausführung der permeatgestuften Anlagen für den Pharma und Elektronik-Bereich sowie die Brackwasser- und Meerwasser- aufbereitung. Die Nanofiltration für z.B. Kühlwasseraufbereitung sowie der Teilenthärtung ist mittlerweile individueller Standard geworden. Unsere langjährige Erfahrung und unser innovatives Anwendungswissen genügen höchsten Ansprüchen und helfen Ihnen in der Membran- technologie erfolgreich zu sein.

Umkehrosmose-Anlagen werden als standardisierte, besonders kompakte, Wandtafelgeräte (bis Permeat-leistungen von 300 l/h) oder als Gestellanlagen ( bis Permeat- leistungen von 5000 l/h) in kleinen Leistungsabstufungen geliefert. Für größere Permeatleistungen werden die Anlagen bedarfsabhängig projektiert und gefertigt.

 

Umkehrosmoseanlage mit 750 l 1/h Permeat

Best-Nr.: 20191

 
 

Standard- Umkehrosmoseanlage 25 m3/h

Best-Nr.: 20192

  Die eingesetzten Membranen besitzen ein hohes Salzrückhalte- vermögen bei gleich zeitig hoher Ausbeute. Sie gewährleisten auch aufgrund von großen pH-Einsatzbe- reichen und hoher Chlorbeständig- keit ( bis 0,1 mg/l) eine lange Lebensdauer.  
  Für besonders problematisches Wasser oder extreme Anforderungen an den Restsalzgehalt stehen Sondermembranen zur Verfügung. Hochwertige Pumpen und Armaturen sowie eine ausgereifte Steuerungstechnik mit sinnvollen Funktions- abläufen sichern eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen.

Alle Anlagentypen – auch die standardisierten Geräte – können für besondere Einsatzbereiche (z.B. der Pharmazie) auch in Sonderwerkstoffen geliefert werden.

Wie funktioniert das Prinzip der Umkehrosmose?

Bei der technischen Osmose wird das Wasser gegen eine halbdurchlässige (semipermeable) Membrane gedrückt. Diese Membrane ist mit mikroskopisch kleinen Poren versehen. Es findet so eine molekulare Trennung statt. Die Wassermoleküle können die Membrane passieren. Die größeren Schadstoffmoleküle werden von den Poren abgewiesen. Nachfließendes Wasser spült die abgewiesenen Partikel von der Membrane ab und in den Abfluß.

So werden die Poren freigehalten und neue Wassermoleküle können passieren.

Die Membrane wird also ständig freigehalten und reichert sich nicht mit Schadstoffen an.

Vorteil der Umkehrosmose

Durch das Prinzip der Umkehrosmose ist es möglich, optimale Reduktionswerte der im Wasser befindlichen Schadstoffe zu erzielen. So können Bakterien und Viren, sowie deren Leichen (Pyrogene), wenn sie nach der in den Wasserwerken stattfindenden Desinfektion im Leitungswasser enthalten sind, bis zu 99,9% entfernt werden. Bei allen organischen und anorganischen Stoffen, wie zum Beispiel chlorierte Kohlenwasser- stoffe, Nitrate, Phosphate, Silikate, Pestizide, Herbizide und Schwermetalle, erzielt das Prinzip der Umkehrosmose beachtliche Rückhaltewerte.