Entkarbonisierung

Verfahrensbeschreibung:

Die Entkarbonisierung über Ionentauscher mit einer nachgeschalteten Enthärtung (HNA-Entkarbonisierung) ist eines der wichtigsten Verfahren zur Erzeugung von Kesselspeisewasser. Besonders vorteilhaft ist diese Aufbe- reitungsform, wenn das zur Verfügung stehende Rohwasser einen hohen Anteil an Calziumhydrogenkarbonat hat.

 
 
Als Ionentauschermaterial wird hierfür ein schwachsauerer Kationentauscher eingesetzt. Dieses Austauschharz hat die Eigenschaft, alle an das Hydrogenkarbonat gebundenen Magnesium- und Calziumionen gegen H+Ionen auszutauschen. Bei dieser Reaktion entsteht Kohlensäure, die anschließend über einen CO
2 -Riesler oder eine thermische Entgasung aus Korrisionsgründen ausgetrieben werden muß.

Der Name Teilentsalzung, der für dieses Verfahren häufig verwendet wird, hat auch deshalb seine Berechtigung, weil bei diesem Verfahren tatsächlich der Anteil der im Rohwasser vorhandenen Calcium- und Magnesiumhydrogenkarbonate entfernt wird.

Der Gesamtsalzgehalt sinkt exakt um diesen Betrag ab.

Die Regeneration erfolgt üblicherweise mit Salzsäure, in weniger häufigen Fällen wird auch Schwefelsäure zur Regeneration verwendet.

Unser Entkarbonisierungsanlagen werden individuell nach Ihren Anforderungen geplant. Die exakte Bedarfs- und Wasseranalyse bildet hierbei die Grundlage für die optimale Anlagen-Planung.

Best-Nr.: 20140